Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2011 ein Gesamtfördervolumen von 70,4 Mrd. EUR erzielt gegenüber ursprünglich erwarteten 66 Mrd. EUR. Nach einem Volumen von 63,9 Mrd. EUR im Jahr 2009 sowie eines im Zuge der Konjunkturprogramme auf 81,4 Mrd. EUR ausgeweiteten Fördervolumens im Jahr 2010 steuert die KfW damit ihre Fördertätigkeit wieder auf einen moderaten und langfristig qualitativen Wachstumskurs. Die KfW hat im Jahr 2011 Finanzierungszusagen an Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen in Deutschland in Höhe von 50,9 Mrd. EUR gemacht (2010: 64,4 Mrd. EUR). Deutlich zulegen konnte das internationale Geschäft: Mit einem Zusagevolumen von 19,2 Mrd. EUR (2010: 15,0 Mrd. EUR) ist dieses um 28% gewachsen.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung" weiter Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich. Seit dem 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.
Wer für die Nachrüstung seines Dieselfahrzeugs mit einem Partikelfilter den staatlichen Zuschuss von 330 Euro erhalten möchte, kann seit dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) am Online-Antragsverfahren teilnehmen.
Im Jahr 2011 vergab die L-Bank an den baden-württembergischen Mittelstand 7.883 zinsverbilligte Förderkredite über 1,9 Milliarden Euro, 11,9 Prozent mehr als im Vorjahr. "Die Unternehmen spüren den Aufschwung und investieren. Auch viele große Projekte werden jetzt wieder verwirklicht. Die Kreditnachfrage bei der L-Bank hat dadurch in den letzten Monaten des Jahres einen ungewöhnlichen Schub erfahren. Im Dezember haben wir einen historischen Höchstwert bei unserer Förderung erreicht", sagte Christian Brand, der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank. "Insbesondere die exportorientierten Betriebe im Land profitieren von der Schwäche des Euro. Positiv wirkt sich auch das allgemein niedrige Zinsniveau aus. Die Unternehmen nutzen das, um mit gezielten Investitionen ihre Wettbewerbsposition auszubauen."
Die Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik ist ein Schwerpunkt der Landesregierung. Ein Eckpfeiler: die energetische Sanierung des Gebäudebestands. Landeseigene Gebäude sollen eine Vorbildfunktion für öffentliche, institutionelle und private Bauherren übernehmen. Deshalb sollen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die große finanzielle Bedeutung der Einsparungen. Klimaschutz ist also zugleich auch ein gutes Geschäft für den Landeshaushalt. Denn Investitionen in energetische Sanierungen senken den Energieverbrauch und damit die zukünftigen Energiekosten.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 31. Januar 2012 den Startschuss für das mit rund 12 Mio. Euro dotierte Förderprogramm "NRW.Forschungskooperationen" für Fachhochschulen und Universitäten gegeben. Gefördert werden gemeinsame Forschungsverbünde, die besonders guten Absolventinnen und Absolventen eine Perspektive auf eine Promotion bieten sollen. "Mit dem Programm verbessern wir die Kooperation von Universitäten und Fachhochschulen und die Chancen für gute Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen auf eine akademische Karriere", sagte die Wissenschaftsministerin. "Ein Master-Abschluss an der Fachhochschule muss genauso zur Promotion berechtigen wie ein Master von einer Universität", so Schulze.
Das sächsische Kabinett hat heute dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 mit dem Bund zugestimmt. Insgesamt erhalten die sächsischen Städte und Gemeinden ca. 118 Millionen Euro für den Zeitraum von 2012 bis 2016 aus den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die KfW Bankengruppe fördern seit dem 1. Februar 2012 Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen.
Die KfW Bankengruppe hat zum 1. Februar 2012 die beiden bankdurchgeleiteten Basisprogramme zur Infrastrukturfinanzierung "Kommunal Investieren" und "Sozial Investieren" umbenannt. Das Programm "Kommunal Investieren" hat den neuen Programmnamen "IKU - KfW-Investitionskredit Kommunale Unternehmen" und das Programm "Sozial Investieren" den Namen "IKS - KfW-Investitionskredit Soziale Organisationen". In beiden Programmen bleiben die Programmnummern und die Programmbedingungen unverändert.
Staatliche Investitionsgarantien schützen deutsche Unternehmen gegen unkalkulierbare, politische Risiken bei Auslandsprojekten. Im Jahr 2011 wurden Garantien in Höhe von insgesamt 5,2 Mrd. Euro für deutsche Direktinvestitionen im Ausland übernommen.