Existenzgründer unterschätzen Kapitalbedarf!

Laut einer aktuellen Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterschätzen 70 Prozent der Existenzgründer in Deutschland ihren Kapitalbedarf und kalkulieren  in ihrem Businessplan meist nur mit der Hälfte des tatsächlich benötigten Geldes. Nur zwei von drei Unternehmen erstellen überhaupt einen Businessplan und erhöhen so bereits im ersten Geschäftsjahr die Gefahr des Scheiterns.

Je geringer der Planwert, desto höher die Abweichung!

Für das erste Geschäftsjahr planen die 6.600 befragten Unternehmen im Alter bis zu vier Jahren einen kalkulierten Finanzbedarf von 102.000 EUR. Tatsächlich fallen für Investitionen und Betriebsmittel durchschnittlich jedoch 152.000 an. Heißt damit: je geringer der Planwert, desto höher die Abweichung. Existenzgründer, die in ihrem Finanzplan weniger als 25.000 Euro Kosten im Jahr kalkulieren, haben durchschnittlich den 3,3-fachen Finanzbedarf.

Existenzgründer mit geplanten Mitarbeitern besonders betroffen!

Die Studie ergab, dass besonders Existenzgründer, die Mitarbeiter einstellen möchten, besonders von ihrem Finanzbedarf überrascht werden. Im Vergleich zu ihrem Planansatz haben diese einen Mehrbedarf von rund 172 Prozent (!). Unternehmensgründer ohne geplante Mitarbeiter liegen „nur“ 44 Prozent über dem Plan. Es sei wichtig, mit den Bruttokosten der geplanten Mitarbeiter zu kalkulieren, so der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner.

 

 

Richtig kalkulieren und Förderprogramme nutzen!

Die KfW Bankengruppe fördert im Inland den Mittelstand in jedem Unternehmensalter. Für Existenzgründer ist u.a. das KfW-Gründerkredit Startgeld und Universell interessant, dass zuletzt im Dezember 2014 mit verbesserten Konditionen aktualisiert wurde. Des Weiteren bietet die KfW u.a. Förderprogramme zur Optimierung des Businessplans, zur Vorbereitung von Finanzgesprächen bei Banken sowie zu Marktanalysen und zur Erstellung von Vertriebskonzepten.

 

Sie haben eine Geschäftsidee aber noch keinen Businessplan? Die Krüger Unternehmensberatung berät Sie gern und informiert Sie zu Ihren Fördermöglichkeiten!

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