Frauen als Existenzgründer – Nachholbedarf ist groß!

Am 08.März war Weltfrauentag. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag noch vor dem ersten Weltkrieg zur Unterstützung politischer Organisationen im Kampf um das Wahlrecht und die Gleichberechtigung der Frauen. Über ein Jahrhundert später wird der Tag immer noch begangen, um weltweit auf verschiedene Aspekte ungleicher Behandlung von Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.

Auch wenn Frauen in nahezu allen Gebieten von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erfolgreich auf dem Vormarsch sind, ist das Potenzial in Sachen Gleichberechtigung längst noch nicht ausgeschöpft. Bereits im Vorfeld des diesjährigen Weltfrauentages beschäftigte die Politik sich mit einer Anhebung der Frauenquote in den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Nachholbedarf gibt es für Frauen allerdings auch bei dem Schritt in die Selbstständigkeit, denn nach wie vor ist die Anzahl von Gründerinnen deutlich geringer als die der Männer die sich zur Existenzgründung entschließen.

Warum zögern viele Frauen beim Schritt in die Selbstständigkeit?

Warum weniger Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen als Männer hat viele Gründe. In erster Linie liegt es jedoch immer noch an der geringeren Risikobereitschaft und mangelnden Selbstvertrauen an die eigenen Fähigkeiten und auch die Vereinbarkeit von Familie und der Führung eines eigenen Unternehmens wird von vielen Frauen bezweifelt.

Im Unterschied zu Männern sind viele Frauen weniger karriereorientiert und eher bemüht ihren Beruf und ihre privaten Lebensbereiche zu vereinen, weshalb viele eine Existenzgründung länger und gründlicher durchdenken und sich öfter dagegen entscheiden.

In vielen Fällen unterschätzen Frauen sich jedoch einfach nur selbst, wenn sie glauben, nicht ausreichend auf die Führung eines eigenen Unternehmens vorbereitet oder geeignet zu sein, um gegen diese Fehleinschätzungen anzukämpfen, gibt es daher die verschiedensten Initiativen.

Weibliche Existenzgründer sind positiv für die Wirtschaft

Auch der Politik ist klar, dass der Nachholbedarf an weiblichen Existenzgründern groß ist und das einige Aufklärungsarbeit und Förderung notwendig ist, um Frauen bei der Überlegung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen zu bestärken.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat dafür die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen, bei der Frauen und junge Mädchen von erfolgreichen Existenzgründerinnen vom Berufsbild beziehungsweise Karriereschritt der Unternehmerin überzeugt werden sollen.

Gleichzeitig soll das Thema Frauen in der Selbstständigkeit auch einer breiten Masse der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt werden, wodurch das Bild der Unternehmerin und erfolgreicher Existenzgründerinnen an Sichtbarkeit und Präsens gewinnt.

Erfolgreiche Unternehmerinnen sollen interessierte Frauen bestärken

Die Initiative „FRAUEN unternehmen“ setzt auf Aufklärung und Anregung von Frauen, die bereits selbst eine erfolgreiche Existenzgründung hinter sich haben und daher aus eigener Erfahrung berichten können, mit welchen Schwierigkeiten insbesondere Frauen dabei zu kämpfen haben und wie es sich vielleicht auf die privaten Lebensbereiche auswirken könnte. Dafür wurden 180 Vorbild-Unternehmerinnen gewählt, die verschiedenste Branchen des Unternehmertums oder der freiberuflichen Arbeit repräsentieren.

In verschiedenen Veranstaltungen für Schülerinnen, Studentinnen, Absolventinnen und für alle an einer Existenzgründung interessierten Frauen, sollen diese Unternehmerinnen bundesweit ihre Inspirationen und Leidschaften teilen, das Interesse am Wagnis Selbstständigkeit wecken und den Wusch ein eigenes Unternehmen zu gründen bestärken.

Die Bundesregierung hat den Bedarf an mehr weiblichen Existenzgründerinnen erkannt, denn ihre Geschäftsideen, ihre Kreativität und ihr Know How können frischen Wind in die deutsche Wirtschaft bringen und zu einem wettbewerbsfähigen und wirtschaftlichem Wachstum beitragen.

Erfolgreiche Gründerinnen – Beratungsstellen helfen beim Start

Gerade da Frauen sich genauer und gründlicher überlegen, ob sie eine Existenzgründung mit ihrer Geschäftsidee wirklich umsetzen können und wollen ist persönliche Beratung und Hilfe unerlässlich, um sie in ihrem Vorhaben effektiv zu bestärken und zu ermutigen.

Die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ist ein guter Weg Frauen darin zu unterstützen ihr eigener Chef zu werden, und daher ein zentraler Bestandteil des Eckpunktepapiers „Frauen gründen: Gründerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland stärken“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesfamilienministeriums.

Frauen, die darüber nachdenken, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, finden bundesweit viele Anlaufstellen, die helfend und beratend zur Seite stehen. Auch die Krüger Unternehmensberatung kann mit Informationen und Ratschlägen weiterhelfen. Angefangen bei der Erstellung eines Businessplans bis hin zur Beantragung von geeigneten Fördermitteln ist die Krüger Unternehmensberatung der richtige Partner beim Schritt in die Existenzgründung.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch! Wir freuen uns auf Sie!

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