Gründerinnen und Gründer 50plus erobern den Markt!

Schon lange sind es nicht mehr nur die „jungen Wilden“, die den Weg in die Existenzgründung wagen. Auch für langjährige Angestellte über 50 ist die Entscheidung zur Selbstständigkeit keine Seltenheit mehr. Punkten können Gründerinnen und Gründer 50plus vor allem mit Lebens- und Berufserfahrung und treffen meist weniger Fehlentscheidungen als junge Unternehmensgründer.

Lebens- und Berufserfahrung größtes Plus!

Gründerinnen und Gründer 50+ haben gegenüber jungen Existenzgründern vor allem ein entscheidendes Plus: ihre meist enorme Lebens- und Berufserfahrung. Dadurch konnten sie zahlreiche Kompetenzen erwerben, die für die Gründung und Führung eines Unternehmens wichtig sind. Neben fachlichem Know-How und Branchenkenntnis zählen hierzu auch soziale und kommunikative Fähigkeiten sowie ein meist großes Netzwerk an geschäftlichen Kontakten.

Ältere Gründer können Stärken und Schwächen oftmals besser einschätzen!

Oftmals können Existenzgründer über 50 unternehmerische Fehlentscheidungen vermeiden, da sie ihre Stärken und Schwächen besser einschätzen können. Unter anderem gehören der Umgang mit Geld, die Einschätzung persönlicher Bedürfnisse sowie die Perspektiven zur weiteren Lebensplanung zu den wesentlichen Vorteilen und ermöglicht einen zielgerichteten Start in die Selbstständigkeit. Auch die Startfinanzierung ist meist einfacher als bei jungen Gründern, wenn ausreichend angesparten Eigenkapital vorhanden ist.

 

 

Tipps für Existenzgründer 50plus

1. Beratungs- und Weiterbildungsangebote nutzen!

Auch wenn man über eine langjährige Berufserfahrung verfügt, heißt es nicht, dass man ausreichend unternehmerischen Know-How hat. Nutzen Sie deshalb die Beratungs- und Weiterbildungsangebote regionaler Unternehmensberater sowie Industrie- und Handelskammern.

2. Denken Sie rechtzeitig an einen Nachfolger!

Besonders dann, wenn Sie für Ihr Unternehmen einen Kredit beantragen möchten, sollten Sie frühzeitig an einen Nachfolger oder Partner denken. Denn je höher der Kreditbetrag und je älter der Gründer, desto wichtiger ist es den Banken, dass es eine Person gibt, die im Notfall die Geschäftsleitung und die Tilgung fortsetzen kann. Denken Sie deshalb frühzeitig über eine Teamgründung mit fachlich kompetenten Partnern nach, die das Unternehmen auch allein weiterführen können.

3. Betreiben Sie Ihre Altersvorsorge weiter!

Wer bisher als Arbeitnehmer Rentenansprüche erworben hat, kann als Selbständiger in der gesetzlichen Rentenversicherung bleiben – als freiwilliges Mitglied oder über eine Versicherungspflicht auf Antrag. Die Deutsche Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de) berät Sie über die sinnvollste Art der Mitgliedschaft.

4. Arbeitslosenversicherung

Besonders Gründerinnen und Gründer, die bereits als Angestellte mehrere Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, sollten die Möglichkeit nutzen, sich in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern und die Versicherungspflicht auf Antrag zu wählen. Einen Antrag müssen Sie innerhalb der ersten drei Monate nach Existenzgründung stellen. Bis zum Ablauf des ersten Kalenderjahres nach Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit, zahlen Existenzgründer nur den halben Regelsatz 8§345b, §434w SGB III) .

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Sie sind über 50 und planen die Gründung eines Unternehmens? Gern beraten wir Sie bei einem kostenlosen Erstgespräch zu Ihren Fördermöglichkeiten und geben Ihnen weitere nützliche Tipps auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Wir freuen uns auf Ihre Geschäftsidee!

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