Gründerreport 2014: weniger Notgründungen – dafür bessere Konzepte!

Der Trend zu weniger Unternehmensgründungen setzt sich aus den Vorjahren auch in 2013 fort. Trotzdem erfreulich: Die Zahl der Notgründungen ist um knapp 20 Prozent gesunken. Dafür gab es mehr als doppelt so viele IT-Startups wie vor sieben Jahren und eine auffällige qualitative Steigerung  der Geschäftskonzepte .

Pioniergründer sind besser vorbereitet!

Die IHKs haben im Jahr 2014 knapp 7 Prozent weniger Gespräche mit Personen geführt, die sich im Bereich Handel, Industrie oder Dienstleistung selbstständig machen wollten. Dafür gab es jedoch über 14 Prozent mehr unternehmerisch motivierte Gründer, die persönlich und konzeptionell gut vorbereitet waren – im Übrigen besser als Gründer aus der Arbeitslosigkeit.

Gute Arbeitsmarktlage lässt Gründungen aus Arbeitslosigkeit um fast 20 Prozent sinken!

Ein wesentlicher Hauptgrund der rückgängigen Unternehmensgründungen sei die weiter gute Arbeitsmarktlage. Qualifizierte Fachkräfte finden – besonders in Zeiten des Fachkräftemangel s – abhängigen Beschäftigungen und damit gute berufliche Perspektiven. Diese Entwicklung ließ die Gründungen aus der Arbeitslosigkeit um fast 20 Prozent sinken.

Frischer Wind durch Hochschulabsolventen, Kreative und IT-Startups!

Das Bewusstsein für das Thema Unternehmensgründung ist deutschlandweit an vielen Hochschulen gestiegen. Folglich erkundigen sich immer mehr Hochschulabsolventen zum Thema Existenzgründung. Die rasante Entwicklung im Bereich Social Media sorgte außerdem seit 2006 für eine Verdoppelung der Gründungen von IT-Startps.

Eigenkapital ist häufig Mangelware!

Die Befragung von Gründungsexperten ergab, dass sich viele gute Gründungsideen auf Grund von Finanzierungsschwierigkeiten nicht umsetzen lassen. Besonders Eigenkapital ist bei vielen potentiellen Existenzgründern Mangelware. Knapp zwei Drittel der Gründungsexperten sehen einen nicht ausreichenden Zugang zu Eigenkapitalgebern als große Hürde für High-Tech- und Wissensgründer.

Gründungsinteresse soll 2014 steigen

24 Prozent aller Gründungsexperten rechnen 2014 mit einem steigenden Gründungsinteresse in ihren Regionen. Nur neun Prozent erwarten weniger. Grund für die positive Haltung ist die gute konjunkturelle Entwicklung sowie die erfolgversprechende Geschäftsbereiche wie die Gesundheitsbranche, der technische Fortschritt im IT- und Web-Bereich sowie der Energiesektor.

Quelle: DIHK-Gründerreport 2014

 

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