Kundengespräche als Existenzgründer – so bekommen Sie den Auftrag!

Besonders Existenzgründer sind selten erfahrene Verkäufer und meist aufgeregt oder sogar ängstlich, wenn das erste Neukundengespräch auf dem Terminkalender erscheint, denn viele Faktoren sind davon abhängig: Erfolg, Misserfolg, ein Auftrag, eine Empfehlung und nicht zuletzt das Geld!

So werden die ersten 5 Sekunden zum Erfolg!

Die ersten 5 Sekunden entscheiden darüber, ob uns ein Mensch sympathisch ist oder nicht – diese Regel gilt auch in einem Kundengespräch und ist meist der Grund für eine unnötige Aufregung des noch unerfahrenen Unternehmers.  Mit ein paar einfachen aber sehr nützlichen regeln, schaffen Sie es, sich die Sympathie des potentiellen Kunden zu sichern und dabei einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.

1. Bereiten Sie sich vor!

Eine gute Vorbereitung auf Ihr Kundengespräch ist unerlässlich. Beschäftigen Sie sich mit dem Unternehmen des Kunden und damit, welche Leistungen Sie ihm anbieten können. Besonders bei ausländischen Kunden empfiehlt sich eine Vorbereitung,  um nicht nur sprachlich, sondern auch über Kommunikationsstile und Rituale informiert zu sein. Immer gilt: seien Sie pünktlich und planen Sie ein größeres Zeitfenster ein, um auf Eventualitäten reagieren zu können.

2. Kleiden Sie sich passend zum Anlass!

Um gegenüber dem Kunden authentisch und professionell zu wirken, sollten Sie sich passend zum Anlass kleiden. Wichtig ist dabei vor allem, dass Sie sich wohl fühlen. Abhängig von der Branche und Geschäftspartner fällt die Entscheidung, ob Sie einen Anzug bzw. ein Kostüm oder auf eine klassische Kombination mit Hemd und Jeans zurück greifen. Achten Sie besonders auf ein gepflegtes Äußeres sowie auf saubere Kleidung und festes Schuhwerk. Leeren Sie vor dem Gespräch die Taschen Ihres Sakkos bzw. Blazers, um den Verlust sowie Beulen auf Grund von Smartphone, Geldbörse und Co. zu vermeiden.

3. Achten Sie auf Ihre Körpersprache!

Ob unbewusst oder bewusst – wir kommunizieren ständig. Mimik, Gestik und Stimme verraten oftmals die Absicht des Gesprächspartners . Beispielsweise wird das Hochziehen der Augenbrauen als Bedenken verstanden, während das nach vorne lehnen Interesse am Gesprächspartner signalisiert. Seien Sie sich bewusst, was Sie mit Ihrer Körpersprache zum Ausdruck bringen (wollen). Nicht nur Worte bestimmen über den Erfolg oder Misserfolg eines Kundengesprächs, sondern auch die Botschaften zwischen Mimik und Gestik!

4. Last but not least – verabschieden Sie sich gebührend!

Lassen Sie bei der Verabschiedung den Kunden den ersten Schritt machen, erwidern Sie seinen Händedruck und bedanken Sie sich für das Gespräch. Außerdem empfiehlt sich die Übergabe Ihrer Visitenkarte, damit der Kunde bei offenen Fragen Kontaktdaten zur Hand hat.

Sie haben Fragen zum Aufbau eines Kundengesprächs? Gern beraten wir Sie unseren Seminarangeboten – effizient und förderfähig!

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